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Die Intensivierung der Landwirtschaft brachte ein reiches Nahrungsmittelangebot, so dass die Bevölkerung rasch anstieg. An die Stelle der alten Kleindörfer traten größere
Haufendörfer – die Städte nahmen an Zahl und Größe zu, was Preisanstiege der agrarischen Produkte zur Folge hatte. Deutsche Territorialherren und slawische Fürsten in Pommern, Schlesien, Böhmen, Mähren und
Polen riefen deutsche Bauern und Bürger ins Land. Die östliche Reichsgrenze (Elbe-Saale-Böhmerwald) wurde überschritten. Mönche und Nonnen wanderten nach Osten.Noch heute ist anhand der
Grundrisse von alten Dörfern dieser Prozess nachvollziehbar: Die Anordnung der Häuser und Straßen ist unregelmäßig, die einzelnen Fluren kreuz und quer verstreut - ein Bauern besitzt (besaß) oft weit
voneinander liegende kleine Felder, die zu bearbeiten oft mühsam - und schließlich unrentabell wurde: Durch Verkauf und Aufkauf entstanden wieder größere Einheiten - durch Erbteilung weitere Verschachtelungen
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