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Die Verhältnisse im Mittelalter Nach dem Fall des Römischen Emperiums zerfiel Europa in viele kleine Königreiche und Stammstaaten, die um Macht und
Land ständig Kriege gegeneinander führten. Der Handel über grössere Entfernungen kam fast völlig zum Erliegen und so zerfiel auch das Straßennetz. Dem Herrscher fehlten somit die wesentlichen Voraussetzungen zum Aufbau
eines funktionierenden Verwaltungsapparates: Der Feudalismus entstand. Der Herrscher gab Teile seines Reiches seinen Vasallen als Lehen, herrschte also nur noch mittelbar durch die Lehensverträge. Die Vasallen vergaben
ihrerseits wieder Lehen, so dass es zu einer stufenförmigen Lehenspyramide kam, an deren Spitze der König als oberster Lehensherr stand. Die Mehrheit der europäischen Bevölkerung lebte in kleinen, autarken
Gemeinschaften als Bauern, die dem jeweiligen Lehnsherrn unterstellt waren. In einigen Landstrichen gab es noch freie Bauern, die im unterschiedlichen Grade vom Grund- oder Dorfbesitzer abhängig waren - andere waren
bereits Leibeigene. Allen Bauern war der “Zehnt” gemeinsam = 1/10 der Ernte und Erträge, der an den Gutsherrn abzugeben waren, der dafür sorgte, dass auch der zweite “Zehnt” regelmässig an die Kirche abgeliefert wurde.
Dazu kamen noch viele weiteren Abgaben und Dienste. Die Bauern verarmten und wurden im 15. und 16. Jahrhundert alle zu Leibeigenen der Lehnherren. Diese konnte sie nun mitsamt des Hofes verkaufen - wenn die
Bauern wegziehen und sogar wenn sie heiraten wollten, mussten sie die Erlaubnis des Gutsherrn einholen. Sie waren zwar keine Sklaven, aber eben im Besitz der Lehnsherren. Die Gutsbesitzer boten den Bauern eine
Behausung oder das Holz dafür, Vieh und was das wichtigste in damaliger Zeit war, Schutz vor Angriffen von Räubern oder Invasionen anderer Völker. Die Großvasallen, die ihrem König die Treue geschworen hatten und ihm
unmittelbar unterstellt waren, hatten ihren Lehnsvertrag in der Regel auf Lebenszeit, doch konnte dieser in Gefahr geraten, wenn der Herrscher z.B. plötzlich starb oder sie in Missgunst gerieten: Darum versuchten sie
durch Heiraten diesen Bund zu festigen. Dabei folgten sie nicht einem “nationalen Gefühl”, sondern dem Streben nach Reichtum, Sicherheit und Macht. Eine zweite, seit dem Römischen Reich existierende Institution erwies
sich als treibende Kraft in Richtung auf ein vereintes Europa: Die katholisch Kirche. Sie entsandte gezielt Missionare in Adelshäuser Europas, um den Einfluss des Herrschers zu festigen. Die Missionare bekehrten mit
großem Erfolg heidnische Herrscher zum christlichen Glauben. Überall in Europa kam es zu Gründung von katholischen Klöstern. Die Kirche entwickelte einen zentralen Verwaltungsapparat mit dem Papst an der Spitze, der die
Krönung der Könige vornahm. Überall war nun Latein die Amtssprache und alle Urkunden wurden zunächst in dieser Sprache verfasst.
The relationships in medieval times After the fall of the Roman Empire existed in Europe many little Kingdoms and countries of different clans, whose were permanent in war against each
other. The commerce over longer distances did not work complete. And so the system of highway had gone down. The King was nor more able to have an administration, which functioned well: The feudalism originated. The
king gave parts of his kingdom to his vassals as a "Lehen": So he ruled only remote through the contracts of "Lehen". The vassals gave form
her part again "Lehen", so that at the end was a pyramid: The King was on the top of all "Lehen".The majority of the European population
lived at short, autarchic communities as farmers, whose were own from a "Lehn"-Lord. There have been still some free farmers, but they were also dependent from the owner of the
village in different degrees - the most of the farmers were already "Leibeigene". They were not direct slaves but they belong the Lord "with the body". All farmers had to
pay to the "Lehn"-Lord a "Zehnt" = 1/10 of they harvest and yields. This Lord was also cared, that the second "Zehnt"
was given periodically to the Church, too. Thereto were coming many other tributes and services. The farmers become impoverished and have been in the 15th. and 16th Century all "Leibeigene"
.The "Lehn"-Lords could sell the farm with the farmer - if the farmer drag off and even when he wanted to marry, he had to get the permission of his Lord. They were indeed no
slaves, but they were in the possession of the Lord.The Lord gave the farmers a dwelling or the wood for that, and cattle. But at that times the most important thing was the protection by the Lord.
The Vassal Duke sworn his King faithfulness. So he had his "Lehn"
contract for life term. (It was his insurance by the protection of the King). On the other hand it was a little uncertain: The King could sudden die or change his mind. Therefore the dukes tried to cement the contract by marry a near relative of the King. It was not a "national feeling" but the anxiety for richness, safety and might.
A second Institution, witch existing since the time of the Roman Empire turned out to be mainspring in direction to a conjunct Europe: The catholic Church. The Church sent missionaries to the Nobles of Europe to
cement the influence of these Nobles when they become catholic. Throughout Europe many abbeys were founded. The Church educed main offices administrative machinery with the pope at the helm. The coronation of the
kings takes place in Rome by the pope. Everywhere Latin was now the official language and all documents have been written in this language. |