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Zogen die Germanischen Stämme einst in Richtung Westen - (gegen das Römische Reich), weil sie dort Reichtum durch die bereits vorhandene Infrastruktur anlockte, war es doch ein anderer
Umstand, der sie wieder dazu bewog, gen Osten zu wandern. Die Steigerung der Lebensqualität und die damit verbundene rapide Bevölkerungszunahme führte dazu, dass Ackerland schließlich rar wurde und die steigende
Nachfrage die Preise nach agrarischen Produkten in die Höhe trieb: Der Osten bleib und war weiterhin ziemlich dünn besiedelt, doch fehlte es an Anreizen, sich dorthin zu begeben. So vollzog sich diese neuen Bewegung
nicht nach dem bekannten Muster der Eroberung, sondern war vielmehr injiziert durch die jeweiligen dortigen slawischen Fürsten und Könige, die aufgrund der Machtüberlegenheit des Reiches im Westen erkannten, dass sie
diese nicht gewaltsam erobern konnten. Da sie aber – und dies war der hauptsächlicher Beweggrund aller politischen Maßnahmen und Entscheidungen damals (und heute) – selber am Wohlstand teilhaben wollten, luden sie,
unter Beibehaltung der gelten Rechte und Gesetze, deutsche Siedler ins eigene Land ein und gewährten ihnen besondere Rechte und Privilegien. |