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by Marian Sakry / transleted by EAH
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Der Name Komprachcice wird abgeleitet von seinem Gründer und seinem ersten Schultheiss Gumpert oder Gumprecht. In der lateinischen Version heiss das Dorf:
Villa Gumperti Es war das Recht des Gründers das Dorf nach seinem Namen zu bennen: Villa Gumperti. (siehe )Ab 1350 gehörte Schlesien zu Böhmen, die Amtssprache war deutsch. In der Verkaufsurkunde von 1434 wurde es bezeichnet als:
Gumprechtsdorff |
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The name Komprachcice will derived from his founder and his first “Schultheiss”
Gumpert or Gumprecht. In the Latin language the village had been called: Villa Gumperti It was the right of the founder to
give the villige his name: The village of Gumpert.From 1350 belongs Silesia to Bohemia the official language was German. In the document of sell
in the year 1434 it was named as: Gumprechtsdorff |
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Die Urkunde ist handgeschrieben, so dass man den Namen des Dorfes nicht genau entziffern kann. (Es wird zwei Mal erwähnt - und jedesmal erscheint es “anders”) Dies und die änhliche
Aussprache führten zu folgenden Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte:
C ist noch Lateinisch = K in der Deutschen und Polnischen Sprache. Von Anfang an lebten dort Menschen aus verschiedenen Regionen. Sie mussten sehr hart arbeiten, was
sie zusammen brachten ungeachtet ihrer Herkunft. Sie heirateten untereinander und so wurden sie eines Tages zu einer großen Familie. Darum benutzten sie auch eine eigene Sprache. Es war nicht die Sprache der
Adeligen oder die herrschende Amtssprache. Sie kreierten eine eigene und waren stolz darauf, denn so konnten sie sich miteinander problemlos verständigen. Sie waren überhaupt keine Nationalisten! Kriege,
Epidemien und Mißernten reduzierten immer wieder die Dorfbevölkerung zum Teil dramatisch. (So wird berichtet, dass am Anfang des 16. Jhh. 23 Bauernstellen wüst lagen.) Andererseits waren die
Großgrundbesitzer daran interessiert, dass es weiterging, denn sie lebten ja von den Erträgen. So wurden immer wieder neue Bauern angesiedelt, z.T. aus Böhmen und Polen. So veränderte sich auch der
Schlesische Dialekt, der in diesem Dorf in Gebrauch war. Diese Veränderung können wir in den Namenswechseln des Dorfes verfolgen:
- Gumprechtcic
- Gomprachtitz
- Comprachtitz
- Comprachczütz
- Comprachtschütz
Die Endung “Dorf” wurde verändert in “ic” (polnisch) oder “itz” (deutsch). Die Aussprache ist gleich. Das “ic” ist eine Abkürzung von “ici” (was so viel bedeutete wie “Leute des/ von” -
Es hieß also nicht mehr “Dorf des Gumprechts”, sondern “Leute des Gumprechts” - viele Dörfer und Städte in Schlesien haben diese Endung - heute allerdings als “wice”). Der Name Gumprecht kam allerdings in
Schlesien selten vor, und auch das Wissen um die Endung “ici” ging verloren, so dass es zu der oben aufgezeigten Veränderung kam - was blieb, war eine veränderte, aber dennoch noch sehr ähnliche Aussprache
des Dorfnamens.Das Virus “Nationalismus” befiel später Europa - Schlesien war zunächst immun: |
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The document is hand-written, so that one can not exact decipher the name of the village. (The village is meantioned twice - but it seems that the name is an “other”
one). This and the similar pronunciation were the reason of the changes through the centuries:
C is still Latin = K in the German and Polish language.From begin on there were living people from different
regions. They had hart to work, and this hard work united them notwithstandig of they origin. They married each other, so they were one day all together a big family. Therefore they used also an own
language. This was not the language of the nobles or the official one. They created an own one and they were proud of it, because so they could understand each other. They were no "nationalist" at
all! Wars, epidemics, crop failure reduced dramatic the population time after time.(So it’s known that on the begin of the 16th centuary 23 farmes were desert.)
On the other hand the landowner was interest that all was going on, because it was his income. So new settlers were coming time after time in this village, some from Bohemia and PolandSo did also the
Silesian dialect change, which was used in this village. We can see it in the change of the name of the village:
- Gumprechtcic
- Gomprachtitz
- Comprachtitz
- Comprachczütz
- Comprachtschütz
The ending "Dorf"
(=village) was changed in "ic" (Polish) or " itz" (German). The pronunciation of each is the same. This "ic" is a short of "ici" (it means “people from” - the village was called now not the “Village of Gumprecht”, but the “People of Gumprecht” - many villages and towns in Silesia have this ending - but now it is "wice"). The name Gumprecht was seldom in Silesia, and because the knowledge about the ending “ici” got lost, too, the name of the village changed time after time which you can see above - what remained, was a changed, but yet still very similar pronunciation of the name of the village.
The virus "nationalism" infected later Europe. At first Silesia was immune: |
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Alles ist in deutsch, aber es wird “cz” verwendet und nicht das deutsch “tsch”. Dies zeigt die Symbiose der Sprachen.
Denke daran dass: Die offizielle Sprache damals deutsch war, und die Epidemie des “Nationalismus” bereits im Gange war! |
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All is in German, but “cz” is use and not the German “tsch”
.It shows the symbiosis of the languages. Remeber: The offical language was at that time German and the epidemic of “nationalism” was going on! |
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Später wurde - nach der Einführung einer einheitlichen deutschen Orthographie Anfang des 20 Jh. - der Name Comprachtschütz
eingeführt. 1936 dann wieder der Ursprungsname Gumpertsdorf abgeleitet von der ersten Erwähnung Villa Gumperti
- 1945 die polnische Bezeichnung Komprachcice. Das über Jahrhunderte Festhalten an dem gleichen Namen ist zwar nicht für alle Regionen Schlesiens typisch, doch es zeigt,
dass die alteingesessenen Schlesier ein stark ausgeprägtes Traditionsbewußtsein hatten, was allerdings nichts mit einer nationalen Gesinnung zu tun hatte: Vielmehr fand dort ein beispielloses Verschmelzen
von Kulturen und Sprachen statt, so dass ein jeder Schlesier stolz auf seine Herkunft sein kann und sollte. Nicht die jüngste Vergangenheit und die Auswirkungen des Virus Nationalismus, sondern die
althergebrachten Werte, Moralvorstellungen und Traditionen sind es, die uns Schlesier seit jeher geprägt haben - und kein Verbot und keine Strafe konnte uns davon abhalten, so zu sein, wie es bereits
Barthel Stein (1476-1521) beschrieb: |
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After the introduction of a uniform Germans orthography in the beginning of the 20 centenary the village became the name
Comprachtschütz. Then 1936 again the root name Gumpertsdorf derived from of the first reference
Villa Gumperti - 1945 the Polish designation Komprachcice.The over centenaries adhere to the like names is
indeed not typical for all regions of Silesia, but it indicates that the aborigine Silesian had strong traditions, but that had nothing to do with a national sentiment: Rather there took place a
unprecedented merging of cultures and languages, so that each Silesian can be and should be proud of his heritage. Not the youngest past and the affects of the virus nationalism are that, what we Silesian
have to be proud of, but the old-fashioned values, conceptions of morality and traditions. And no ban and no penalty could us keep from this, to be so, as it already Barthel Stein (1476-1521) described:
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