Gumbert oder Gumpert
ist ein althochdeutscher Name:gund (=Kampf) + beraht (=glänzend, berühmt): Berühmter Kämpfer. Da im frühen Mittelalter es noch keine ausgeprägten Familiennamen gab, die von Generation zu Generation weiter gegeben
wurden, kam dem eigentlichen Namen (dem heutigen Vornamen – oder besser Rufnamen) eine besondere Bedeutung zu. Man glaubte, dass der Träger eines Namens die Eigenschaften hatte, die mit diesem Namen verbunden
waren. Ursprünglich bedeutete es „berühmter Kämpfer“ – nahm aber später eine andere - „christliche“ - Bedeutung an, die von der Heiligenverehrung herrührte: Gumbert (Benediktiner) aus Franken. Gumbert lebte am Anfang des 8. Jahrhunderts. Er war von edel-freier Herkunft und lebte zu Ansbach in Franken (westlich von Nürnberg). Mitten im Reichtum lebte er arm und
bescheiden und gab von seinem Reichtum an bedürftige Kirchen ab, unter anderen der Kathedrale von Würzburg. Vor 748 gründete er zu Ansbach ein Benediktinerkloster, das er als Abt leitete. Nach der Legende war er
Schirmvogt der Domkirche zu Würzburg und Bischof dieser Stadt. Die Legende sagt aber auch, Volk und Klerus von Würzburg hätten ihn zum Bischof begehrt, er aber habe es abgelehnt. Um 790 ist er gestorben. Er wird als
Heiliger Guntbert, Guntpert
, Gumbrecht verehrtInfos: und  Gumbert von Senones (Frankreich) (Benediktiner)
Er war Bischof von Sens (südöstlich von Paris). Er verließ seinen Bischofsstuhl und zog mit seinen Schülern als Einsiedler in die Vogesen, wo er, von König Childerich II. von Austrasien
unterstützt, um 661 die Benediktinerabtei Senones (Diözese St-Die) gründete. Er starb 675. Er wird als Heiliger Gondelbert verehrt.Infos:  |